Handarbeitsabend

nur für Frauen: Workshop zur Intimmassage am Mann (am künstlichen Modell demonstriert)

Tipps und Tricks und kleine Kniffe, die das Liebesleben schöner machen!

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Berührungen  – wenn sie willkommen sind – tun uns gut. Körper brauchen es, berührt  zu werden, um zu entspannen und sich wohl zu fühlen. Bestimmte Areale am Körper, wie z.B. der Intimbereich reagieren noch intensiver auf diese Zuwendung. Nur wenige Frauen (und natürlich auch Männer) sind mit der feinen Kunst der Berührung für die intimsten Körperstellen vertraut. Dabei ist es aufregend und macht viel Freude. Denn ihr Ergebnis ist eine erotische Massage zwischen Liebenden, die aufmerksam und gekonnt verschenkt wird – für neue Erfahrungen und berührende Gefühle.

Wie geht es dir als Frau, wenn du deinen Partner lustvoll berühren möchtest? (Anmerkung: Ich wähle hier die Anrede “Du”, um dich ganz persönlich anzusprechen).

Manche Frauen fühlen sich unsicher, wenn sie einen Mann berühren. Sie haben gehört, dass Männer im Intimbereich sehr empfindlich sein sollen; und sie wissen einfach nicht, wie und wo sie hinfassen können. Vielleicht haben sie sich bisher auch nicht getraut, ihren Partner zu fragen, wie er berührt werden möchte. Oder sie haben gefragt, aber keine hilfreiche Antwort bekommen.

Andere Frauen erleben, dass nach der anfänglichen Intensität in ihrer Partnerschaft Ruhe eingekehrt ist, und noch mehr Ruhe – und jetzt möglicherweise ein bisschen zu viel der Ruhe.  Der Ablauf beim Sex erinnert mehr und mehr an eine gut einstudierte Choreographie; man weiß schon, was als nächstes folgt. Ein leichtes Gefühl von Langeweile schleicht sich ein. Diese Frauen würden gerne Neues ausprobieren, Inspiration und Ideen sind willkommen.

Und viele Frauen sind einfach neugierig, was es so alles gibt an Möglichkeiten und Handgriffen, wie sie ihren Partner noch ein bisschen raffinierter verwöhnen können.

Egal, was dich im Moment am meisten bewegt: Du bist auf der Suche nach neuen Impulsen für dein Liebesleben. Du möchtest dich nicht länger unsicher fühlen oder dich weiter einem Sex hingeben, der sich eher nach Pflichtveranstaltung anfühlt oder einfach eingeschlafen ist. Eigentlich wünschst du dir beim Sex Intimität. Du möchtest das Gefühl haben, wirklich mit deinem Partner in Kontakt zu sein, im Freude und Lust zu bereiten und gemeinsam eine erfüllende Zeit zu erleben.

Wie kann das gehen?  Hier habe ich 3 Tipps für dich!

1. Lade deinen Partner zu einer sinnlichen Massage ein

Erforsche und bespiele den Körper deines Partners, indem du ihn mit Sinnlichem verwöhnst, z.B. streicheln mit einem weichen Tuch, massieren mit warmen Öl, kitzeln mit einer Feder, etc. Du kannst auch intensive Materialien wählen, z.B. Luffa-Handschuhe und Igelbälle.

Folge dem, was Spaß macht, entspannend und wohltuend ist. Leistung raus – spüren rein!

Ein Kernelement der Massage ist eine klare Rollenverteilung, die über die gesamte Massage (!) gilt: Es gibt eine Person, die aktiv ist – also massiert und berührt. Und die andere Person, die rezeptiv ist – also massiert wird. Ich spreche bewusst nicht von „passiv-sein“, sondern von rezeptiv – empfangend. Der empfangende Part ist entgegennehmend, wie beim Geschenke bekommen zu Weihnachten oder am Geburtstag. Passiv impliziert manchmal: „da muss ich etwas ertragen“, „ich bin ausgeliefert“ oder „ich muss was erdulden“. DAS allerdings ginge komplett am Sinn und Zweck der Massage vorbei.

Dein Partner als Empfangender ist neugierig auf das, was in ihm und mit ihm passiert; er tritt eine Reise nach innen an. Während der Massage bist du aufmerksam für das, was er erlebt und folgst seinen Wünschen und Bedürfnissen. Allerdings nur so weit, wie du als Gebende  auch folgen kannst und willst. Experimentiere, welche Resonanz deine Berührungen auf deinen Partner haben.

2. Mache dich mit Intimmassage-Techniken vertraut

Intimmassage ist das Sahnehäubchen der sinnlich-erotischen Partnermassage. Ich finde spannend, wie viele unterschiedliche Massagegriffe für den Intimbereich des Mannes möglich sind. Meistens kennen Männer selbst nur ein kleines Repertoire von wenigen Varianten. Das kann dann schon mal eintönig werden – für beide Seiten. Ein bisschen Abwechslung  bringt wieder mehr Aufmerksamkeit ins Spiel.

Eine gekonnte Intimmassage besteht aus variantenreichen Berührungen und Massagetechniken. Wenn du weißt, was du tust, dann kannst du Berührung schenken, die tatsächlich berührt – gerne erotisch-lustvoll; und auch neugierig, liebevoll, entspannend, leistungsfrei. Statt also den Kick zu jagen oder noch schneller den Orgasmus herbei zu rubbeln, bleibe ergebnisoffen. Erfüllte Sexualität  bemisst sich dann nicht mehr an vielen Orgasmen, Schweiß und Atemnot, sondern an Kontakt und Spüren.

Es muss nicht immer explosive Lust sein!

Sei neugierig: was erlebt dein Partner in diesem Moment? Berührungen können ein breites Spektrum an Gefühlen auslösen – das ist vielen klar. Im Intimbereich aber wird als Resonanz ausschließlich Lusterwartet! Und noch mehr Lust! Stell dir vor, wenn da auch noch mehr sein kann: tiefes Loslassen, sich angenommen fühlen, Freude, berührt-sein, entspannen…

3. Miteinander darüber reden

Um zu erfahren, wie es deinem Partner während der Massage geht und was ihm gefällt, hilft nur eins: reden! Das allerdings fällt vielen schwer. Vielleicht hast du das Gefühl, dass Reden während der Massage (oder beim Sex) unterbricht und stört. Das stimmt auch – allerdings nur solange es ungewohnt und nicht geübt ist.

Mit der Zeit kann sich das Minenfeld Kommunikation zu einer echten Goldmine entwickeln. Damit das gelingt, braucht es nur ein wenig Übung. Ein erster Schritt in diese Richtung kann sein, dass du konkrete Fragen während der Massage stellst, z.B. „Brauchst du hier mehr oder weniger Druck?“  oder „Wo genau ist die Stelle, die dir das letzte Mal so gut getan hat?“. So erfährst du mit der Zeit immer mehr über deinen Partner, was sowohl Sex als auch die Partnerschaft  sehr bereichert.

Frauen, die die Intimmassage gelernt haben, können ihr Liebesleben abwechslungsreicher gestalten. Sie fühlen sich durch diese Fertigkeit unterstützt, ihren Partner und seine Vorlieben, Wünsche und Bedürfnisse besser kennen zu lernen. Sie haben einen sinnlichen und wertschätzenden Blick (und Griff) auf das männliche Geschlecht und selbst viel Freude am Berühren.

Für sie geht es nicht um Selbstoptimierung, sondern darum, mit ihrem Partner inniger in Kontakt zu sein und Sexualität spielerisch und leistungsfrei zu erfahren.

sinnliche Grüße von Andrea Silwanus

 

Hast du Gedanken oder Fragen zu diesem Artikel? Schreib mir gerne eine Mail an kontakt@andrea-silwanus.de

 

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